Cold Brew Kaffee – beliebtes Trendgetränk

Cold Brew Kaffee ist innerhalb der letzten Jahre zu einem Trendgetränk geworden, das bei Kaffee Liebhabern ebenso wie bei Gelegenheits-Kaffeetrinkern beliebt ist. Dafür benötigst Du nicht viel: es reicht eine French Press (Pressstempelkanne) und grob gemahlener Kaffee. Doch wie entsteht dieses Konzentrat, das in vielen Cafés mit Sirup, Eis oder als Mischgetränk angeboten wird?

Der Name verrät bereits, dass Cold Brew Kaffee für milden Geschmack mit kaltem Wasser “aufgebrüht” wird. Wenn Du schon einmal einen Teebeutel im kalten Wasser hast liegen lassen weißt Du, dass zerkleinerte Mischungen auch dann noch Aromen und Geschmack abgeben, wenn die Temperatur gesunken ist. Dies macht sich die Cold Brew Bewegung zunutze und lässt die Kaffeebohnen über Nacht oder einen ganzen Tag lang ziehen.

Cold Brew Kaffee

Zubereitungsart Cold Brew

So klappt die Zubereitung

Statt heißes Wasser über Kaffeepulver zu geben, kann bei der Cold Brew Kaffee Methode der Kaffee grobkörnig gemahlen direkt in das kalte Wasser gegeben werden. Das ist beispielsweise mit einer French Press problemlos möglich und die Zubereitung dieser Kaffeeart lässt sich gut beobachten. Je stärker im Geschmack der Kaffee danach sein soll, desto länger lässt Du ihn aufgegossen stehen.

Cold Brew Kaffee Profis nutzen einen Dripper, eine Konstruktion, durch die das Wasser langsam aber sicher durch die Kaffeeteilchen läuft. Diese Möglichkeit bringt mildere Kaffees trinkfertig hervor, während sich bei der Zubereitung in der French Press oder durch stehende Mischungen starke Konzentrate mit kräftigem Geschmack anfertigen lassen. Zur Zubereitung des Kaffee kannst Du einfach Wasser auf die zerkleinerten Bohnen geben und nach 8 bis 24 Stunden kosten, ob der Geschmack auf den Punkt erreicht ist. In der French Press kannst Du dann durch Herunterdrücken das Pulver direkt aus der Flüssigkeit herausfiltern.

Wie schmeckt Cold Brew Kaffee?

Schmeckt der Cold Brew Kaffee wirklich so anders als ein Filterkaffee? Die klare Antwort ist “Ja”, denn die Hitze setzt in den Kaffeeteilchen Öle und Säuren frei. Beim kalten Einweichen geben Kaffees dagegen nur das vollmundig fruchtige Aroma und einige Röststoffe in das Wasser ab. Der Kaffee schmeckt wie ein guter Tee oder kann nach der Zubereitung als starkes Kaffee Extrakt mit vollem Geschmack für Desserts und Getränke verwendet werden, statt eines säurehaltigen Espressos.

Für unseren Cold Brew haben wir unseren Flatberry Bio Kaffee #24 genommen. Eine leichte und sehr milde Filterröstung aus Brasilien. Der Kaffee ist ein Single Origin und kommt von der Farm Sitio Grota Sao Pedro. Der Cold Brew hat Aromen von Zartbitterschokolade, Kirsche, Kakao, Haselnuss und Orange, die einen sehr runden und cremigen Geschmack gibt.


Was ist Cold Brew Kaffee?

Cold Brew Kaffee ist kalt “gebrüht”, da das Wasser zum Aufbrühen des Kaffees kalt verwendet wird. Für Cold Brew Kaffee braucht man grob gemahlenen Kaffee, wie für eine Pressstempelkanne, kaltes Wasser und Zeit. Der Kaffee schmeckt sehr gut und ist normalerweise – sofern Du guten Spezialitäten Kaffee genommen hast – nicht bitter. Trinken kannst Du den Cold Brew pur, mit Milch, auf Eis (Eiswürfel oder Vanille Eis) oder mit Tonic. Cold Brew Kaffee geht auch toll als Grundlage für Cocktails. Cold Brew ist nicht zu verwechseln mit Eiskaffee, was gerne in Eisdielen verkauft wird. Beim Eiskaffee wird der Kaffee als Filterkaffee heiß aufgebrüht und danach kalt gestellt – in der Regel ist dieser dann pur nicht so lecker, sondern eher bitter. Dank dem Eis und der Sahne nimmt man den bitteren Geschmack aber normalerweise nicht wahr.

Wie wird Cold Brew gemacht?

Zunächst wird der Kaffee grob gemahlen – wie für eine French Press. Dann gießt Du kaltes Wasser auf. Das Mischverhältnis beträgt 10 g Kaffee auf 100 ml Wasser. Bei uns wird der Cold Brew Kaffee für 14 Stunden im kalten Wasser (ca. 20°C) stehen gelassen. Wir haben dann zwei Filter, einen groben und einen sehr feinen Filter um die feineren Partikel herauszufiltern.
Du kannst Cold Brew auch prima zu Hause machen, wenn Du eine Pressstempelkanne hast. Einfach genauso einfüllen und 12 Stunden stehen lassen. Dann vorsichtig umgießen und genießen. Für Profis gibt es ein entsprechendes Equipment für die Cold Brew Herstellung.
Haltbar wird der Cold Brew Kaffee durch das Pasteurisieren gemacht: kurz auf 80°C aufgewärmt, in Flaschen abgefüllt und verschlossen. So bleibt der Cold Brew bis zu 12 Monate genießbar.

Welche Kaffeesorte für Cold Brew?

Als Kaffeesorten für Cold Brew bieten sich fruchtige oder schokoladige Arabicas an, die möglichst hell geröstet wurden. Die Aromen wirken bei einem Cold Brew Kaffee sehr intensiv. Wir nehmen gerne unsere Filterröstung (American Light). Eine Espressoröstung bietet sich nicht für Cold Brew an – es sei denn, Du trinkst gerne ein Erfrischungsgetränk, was nach Toast schmeckt.

Hat Cold Brew mehr Koffein?

Ja, Cold Brew hat mehr Koffein als Filterkaffee in der gleichen Menge. Durch die lange Extraktionszeit von ca. 14 Stunden wird mehr Koffein aus der Bohne geholt, als wenn der Kaffee nur ca. 3 – 4 Minuten gebrüht wird.

Welcher Mahlgrad für Cold Brew?

Als Mahlgrad solltest Du für den Cold Brew, denselben Mahlgrad wie für eine French Press nehmen, also sehr grob. Die Daumenregel ist: je länger der Kaffee mit Wasser in Berührung ist, desto gröber wird er gemahlen. Sonst kann der Kaffee schnell auch mal bitter werden, was nicht so lecker ist.

Wie mache ich Cold Brew haltbar?

Die einfachste und beste Methode ist von Herrn Louis Pasteur entwickelt worden. Beim Pasteurisieren erhitzen wir den Cold Brew auf 80°C – nur sehr kurz – und füllen direkt in die Flaschen ab. Der Cold Brew wird in der Flasche sehr schnell abgekühlt und es entsteht in der verschlossenen Flasche ein Vakuum – das verursacht das typische Knacken beim Öffnen. So ist der Cold Brew auch nach Monaten noch gut zu genießen. Wird der Cold Brew nicht pasteurisiert begrenzt sich die Haltbarkeit auf zwei Wochen.

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